Die Kirchengemeinde Pfeffingen

Albstadt-Pfeffingen

Pfeffingen war im Mittelalter Bestandteil der Herrschaft Schalksburg und kam 1403 an Württemberg, das 1496 die volle Ortsherrschaft besaß. Burgfelden wurde 1971 nach Pfeffingen eingemeindet.

St. Nikolauskirche

St. Nikolauskirche

Die ev. Nikolauskirche wurde 1897/98 im Stil der Neugotik nach Plänen von Pfarrer Eduard Hauber erstellt. Das Mauerwerk aus Tuffsteinquadern stellt einen interessanten Kontrast zu dem roten Sandstein an Strebepfeilern, Gewänden und Bauplastik dar. Der Westturm, im Kern romanisch, wurde 1951 im Obergeschoss erneuert und mit einem spitzen Helm versehen. Die Saalkirche verfügt über einen eingezogenen Chor mit geradem Schluss

St. Nikolauskirche

Die Saalkirche verfügt über einen eingezogenen Chor mit geradem Schluss. Der neugotische Innenraum ist bemerkenswert einheitlich erhalten. Der spitze Bogen trennt das Langhaus vom erhöhten Chor mit Kreuzgratgewölbe und geradem Wandabschluss, in den ein Rosettenfenster eingelassen ist. Die braun-beige abgesetzte Spitztonnendecke lässt deutlich die Konstruktionsweise erkennen. Auch Altar, Taufstein, Kanzel, Orgel und Gestühl stammen aus der Entstehungszeit. In die Brüstungen der U-förmigen Empore wie auch am Kanzelkorb sind Büsten der Evangelisten und Apostel eingelassen

Offene Kirche

Die Kirche ist in den Sommermontaten zwischen Ostern und dem Ewigkeitssonntag jeden Sonntag zur inneren Einkehr und zur Besinnung bis 18.00 Uhr geöffnet.

Gerne können Sie zum Gedenken eine Kerze anzünden und Gedanken oder Gebete in das dafür ausliegende Buch eintragen

Pfarrhaus

Pfarrhaus

Im Osten schließt sich der Kirche das zweigeschossige, verputzte Pfarrhaus mit Krüppelwalmdach an. Das Fachwerkgerüst wurde 1719 im Wannental beim Kloster abgebaut und in Pfeffingen wieder aufgestellt.